Elektromobilität

 

Ein sehr emotionales Thema! Das haben wir beim Zusammentragen der Informationen festgestellt.

 

Zuerst müssen wir die alternativen Möglichkeiten genauer und korrekt benennen, weil bestimmte Technologien falsch bezeichnet werden, so dass in der Öffentlichkeit ein falscher Eindruck entsteht.

 

Die drei Antriebsarten für die zukünftige Mobilität, die öffentlich diskutiert werden, haben wir für sie verständlich zusammengefasst und die Vor- und Nachteile einmal beleuchtet.

 

 

1. Elektroautos mit Batterie

 

Sie haben einen Elektromotor und speichern die Energie in Batterien. Die meisten Nutzer werrden ihr Fahrzeug zu Hause laden, weil die Ladezeit einfach zu lang ist. Lädt man die Batterie voll, dann benötigt man mehrere Stunden mit den heute üblichen Ladesystemen. Unterwegs oder im Büro zu laden, würde also nicht möglich sein.

 

Zuhause benötigt man eine Wallbox, eine Ladestation. Dieses ist ein zusätzlicher elektrischer Verbraucher, vergleichbar zum Beispiel mit einem Durchlauferhitzer, aber mit einem höheren Energieverbrauch.

 

Diese Wallbox muss dem Energieversorger gemeldet oder bei ihm beantragt werden, je nach Leistung. Bevor sie ein Elektroauto kaufen, leasen oder mieten, müssen sie also ersteinmal mit ihrem Elektromeister Kontakt aufnehmen und ihre Elektroanlage prüfen lassen, ob diese zum Laden geeignet ist oder welche Arbeiten notwendig sind, damit dieses möglich wird. Damit viele diese Möglichkeit nutzen können, muss unser Stromnetz stark ausgebaut werden, was Jahre beziehungsweise Jahrzehnte dauern würde.

 

Für die Umwelt ist diese Technologie sinnvoll, wenn ich zu Hause zum Beispiel den benötigten Strom mit einer Fotovoltaikanlage selbst erzeuge und damit das Auto lade. Wird der erzeugte Strom in Kohlekraftwerken erzeugt, ist dieses absolut umweltschädlich.

 

Und die heutige Herstellung von Batterien und die Gewinnung der benötigten Stoffe sind nicht akzeptabel.

 

 

2. Elektroautos mit Brennstoffzelle

 

Man redet hier üblicherweise vom Wasserstoffauto. Dieses ist aber falsch. Man tankt nur Wasserstoff, um in einer Brennstoffzelle Strom herzustellen und einen Elektromotor anzutreiben. Batterien werden hier in wesentlich kleineren Mengen als Zwischenspeicher benutzt. 

 

Der Vorteil ist, dass man wie heute üblich, an Tankstellen den Wasserstoff tankt. Man muss keine Investitionen in sein Zu Hause tätigen.

 

Für die Umwelt ist diese Technik erst "grün", wenn der Wasserstoff auch umweltfreundlich hergestellt wird. Zur Zeit werden ungefähr 90% des Wasserstoffs durch die Verbrennung von Erdgas erzeugt! Nicht sehr umweltfreundlich, oder?

 

 

3. Wasserstoffauto mit einem Wasserstoffmotor!

 

Diese Technologie hat nichts mit Elektroautos zu tun. Der Wasserstoffmotor wird nicht zu marktrelevanten Preisen verfügbar sein, da die Technik einfach zu teuer ist. Man versucht seit Jahrzehnten, die konstruktionsbedingten Mängel zu verringern, um damit auch den Motor zu einem günstigen Preis anbieten zu können. Dieses wird voraussichtlich nicht möglich sein.

 

 

Zusammengefasst:

 

Es ist beschlossene Sache von der Industrie und der Politik, dass das Elektroauto sich durchsetzen soll. Es wird sehr wahrscheinlich einen Mix aus dem "Batteriefahrzeug" und dem "Brennstoffzellen-fahrzeug" geben. Ganz enstcheidend für die Umwelt, also ja auch für uns, wird die Herstellung des Stroms und des Wasserstoffs werden. Ist diese Herstellung umweltfreundlich, dann wird alles gut.

 

Eines ist aber doch klar, wenn wir ehrlich sind: Benzinautos, Hybrdimotoren, Erdgasfahrzeuge .... wird es noch sehr lange geben.

 

Aber: Für die Freunde des Benzin- oder Dieselmotors: Haben sie schon einmal in einem Elekroauto gesessen und "Strom" gegeben und wurden in knapp vier Sekunden auf 100Km/h beschleunigt?

 

Wir können hier nur grundsätzliche Dinge ansprechen. Sonst würde die Einfachheit und die Verständlichkeit leiden. Für weitere Informationen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

 

Michael Hanne Elektrotechnik

Gutsmeierweg 69
28757 Bremen

 

Telefon: 0421 / 69002011

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